Diskussion über die Reform des Gesundheitssystems der Ukraine
Am 7. Juli 2011 führte die Regionalvertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Ukraine in Kooperation mit dem „All-Ukrainischen Rat zu Fragen des Rechtsschutzes und Sicherheit der Patienten“ und der Nichtregierungsorganisation "Weltkongress zur Sicherheit der Medizin" die öffentliche Diskussion zum Thema "Reform des Gesundheitswesens der Ukraine: von Experimenten zu systematischen Aktionen" durch. Daran nahmen viele Vertreter vom zuständigen Ausschuss der Werchowna Rada, Ministerium für Gesundheitswesen, von weiteren zuständigen Behörden, ärztlichen Standesorganisationen, interessierten Nichtregierungsorganisationen, medizinischen Hochschulen, Gewerkschaften und auch Ärzte aus vielen Regionen der Ukraine teil.
Die öffentliche Diskussion fokussierte auf die Erörterung des Regierungsprogramms der medizinischen Reform und die Erfahrungen von früheren und aktuellen regionalen Initiativen. Es wurde der Versuch unternommen, verschiedene Stellungnahmen der wichtigsten Akteure (Beamten, Ärzte, Patienten) zur Weiterentwicklung des Gesundheitssystems in der Ukraine zu versammeln.
Die Diskussionsteilnehmer werden einig, dass der erfolgreiche Reformprozess eine ganzheitliche Betrachtung und Beteiligung aller interessierten Parteien bedarf. Nur unter diesen Bedingungen kann man auf wirksame Verbesserungen der Gesundheit und Lebensqualität von Menschen in der Ukraine hoffen.


