Am 5.-6. Oktober in Kiew fand die internationale Konferenz “Gemeinsame Anstrengungen von Unternehmern und Gewerkschaften in der Organisation der Qualifizierung und Weiterbildung von Arbeitnehmern/Innen: deutsche Erfahrungen“ statt. Sie wurde vom Regionalbüro der FES in der Ukraine und Belarus in der Zusammenarbeit mit dem Internationalen Gewerkschaftsbund organisiert.
An der Konferenz nahmen Gewerkschaftler, Arbeitgeber und Vertreter des Staates von der ukrainischen Seite, sowie auch die Kollegen aus Azerbaidzhan, Belarus, Moldau und Russland teil.
Die Teilnehmer analysierten die Gründe, die die Entwicklung der beruflichen Ausbildung in ihren Ländern verhindern. Deutsche Experten teilten ihre Erfahrungen im Aufbau des Qualifizierungs- und Weiterbildungssystems für Arbeiter der Chemieindustrie bei der Restrukturierung von volkseigenen Betrieben der DDR.
Weitere Gruppenarbeit hatte zum Ziel, Aufgaben und Möglichkeiten der dreiseitigen Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften, Business und Staat im Bereich der Verbesserung der Qualität von Qualifizierung unter Einnahme der deutschen Erfahrungen zu bestimmen.
Hier können Sie die Präsentationen der deutschen Experten finden, die gerade die enge Zusammenarbeit vom Staat und Gewerkschaften in der Realisierung der Weiterbildungsprogramme am Beispiel vom Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH (QFC) anschaulich machen:
Helmut Krodel, Qualifizierungsförderwerk (QFC), Geschäftsführer
Peter Schmitt, QFC-Berater
Dirk Meyer, Geschäftsführer Bildung, Wissenschaft; Arbeitsmarkt Bundesarbeitgeberverband Chemie
Frank Czichos, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie


