Am 25. November 2010 in Kiew wurde der runde Tisch „Klimawandel und Außenpolitik der Ukraine: neue Herausforderungen und Möglichkeiten“ durchgeführt. Er fand gerade am Tage vor dem Klimagipfel in Cancun statt und hatte zum Ziel, die Gespräche in der Gesellschaft über Klimapolitik der Ukraine und nämlich deren internationale Dimension auf den Plan zu rufen. Dabei wurde die Aktualität der Frage für außenpolitischen und außenwirtschaftlichen Beziehungen unseres Staates beachtet.
Die Teilnehmer – Vertreter von Profilbehörden, NGOs, wissenschaftlichen Institutionen, Business, internationalen Organisationen und Massenmedien – diskutierten über den Einfluss vom Klimawandel auf die internationale Sicherheit und Weltwirtschaft, über den Zustand und die Perspektiven der internationalen Verhandlungen zu dem Thema, über die Stellung der Ukraine in Verhandlungen zu Postkyoto-Periode, sowie auch über die Zusammenarbeit der Ukraine und der EU zu Fragen Klimawandelvorbeugung und -anpassung.
Außerdem wurden auch voraussichtliche Folgen des Klimawandels für die ukrainische Wirtschaft und deren Konkurrenzfähigkeit, mögliche Reduzierung der Emission von Treibhausgasen in der Ukraine, „Preis“ der Klimapolitik für die Wirtschaft der Ukraine, Perspektiven des Kohlenstoffmarktes in der Ukraine im Lichte der internationalen wirtschaftlichen Integration u. a. m. erörtert.
Ungeachtet der verschiedenen Stellungen zu diesen Problemen waren die Teilnehmer einig, dass Klimawandel für die ukrainische Innen- und Außenpolitik an Bedeutung gewinnt und der dreiseitige Dialog von Macht, Zivilgesellschaft und Business für effiziente und ausgeglichene Klimapolitik der Ukraine, sowie auch für die internationale Zusammenarbeit zu Problemen Klimawandel und Klimawandelanpassung vonnöten ist.


