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Fachseminar zum Thema „Einschätzung der Arbeitsgruppe 3 vom Civil Society Forum der Östlichen Partnerschaft zu umweltpolitischen Reformen in sechs Partnerländern“

Am 24.-25. Juni veranstaltete die regionale Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung und die ukrainische Umwelt-NGO „MAMA-86“ mit Unterstützung der Europäischen Kommission ein Fachseminar zum Thema „Einschätzung der Arbeitsgruppe 3 vom Civil Society Forum der Östlichen Partnerschaft zu umweltpolitischen Reformen in sechs Partnerländern“, um die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Umwelt, Energie und Klimawandel“ in der Realisierung der umweltpolitischen Prioritäten der Östlichen Partnerschaft zu stärken.

Der Workshop ermöglichte:
•    die Beantwortung der umweltpolitischen Fragen der bilateralen Zusammenarbeit der Länder der Östlichen Partnerschaft und die Reformen der Umweltpolitik im Rahmen der europäischen Maßnahmen dieser Länder zu analysieren;
•    ein einheitliches Herangehen an das Monitoring und Bewertung der umweltpolitischen Reformen im Rahmen der Östlichen Partnerschaft zu entwickeln;
•    aktuelle Fragen der Zusammenarbeit unter ÖP-Experten zu besprechen, nämlich Erfahrungsaustausch und die Identifizierung gemeinsamer Positionen für künftige internationale Treffen.

Das Seminar war der erste Projektmeilenstein, der außer der Friedrich-Ebert-Stiftung auch von einer Reihe anderer Organisationen ins Leben gerufen wurde und hat folgende Ergebnisse zu erzielen:
gemeinsame Bewertung von NGO-Vertretern – Mitgliedern der Arbeitsgruppe 3 –  der Umweltpolitik im Rahmen der Annäherung zur EU-Politik und EU-Gesetzgebung in den Partnerländern zu diskutieren und einen Beitrag zu erstellen;
eine Web-Ressource mit spezifischen Informationen über die mit der Östlichen Partnerschaft verbundenen Aktivitäten von NGOs zu entwickeln;
einen Bericht über die Umsetzung der Leitinitiativen zur richtigen Umweltpolitik vorzubereiten, der vor der Sitzung des Umwelt-Panels der Östlichen Partnerschaft im September 2011 verkündet werden muss.

Dem Seminar ging auch die Jahrestagung der Arbeitsgruppe 3 voran, die von der Europäischen Union unter FES-Beteiligung finanziert wurde. Die Teilnehmer der Gruppe diskutierten über aktuelle Fragen ihrer Tätigkeit  im Rahmen des Civil Society Forums und im Weiteren die Aussichten für die Intensivierung der zivilen Komponente der Zusammenarbeit der Europäischen Union mit den ÖP-Ländern.