EURO 2012: Kampagne für Gute Arbeit. Eine Chance für Bauarbeiter auf würdige Arbeitsbedingungen, eine Chance für Gewerkschaften auf Stärkung
Kiew, 27.-28. April 2010
Unter diesem Titel fand vom 27.-28. April in Kiew eine internationale Konferenz statt, die von der Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Ukraine und von der BWI Gewerkschaft organisiert wurde. Dabei handelte es sich bereits um die dritte Veranstaltung im Rahmen des 2009 gestarteten Projektes.
An der Konferenz nahmen ukrainische und polnische Gewerkschaftsvertreter aus Unternehmen teil, die am Bau der Objekte für die EURO 2012 beteiligt sind. Gewerkschafter aus Schweden, den Niederlanden und der Schweiz berichteten von ihren Erfahrungen, wie man große Sportereignisse für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Gewinnung neuer Mitglieder nutzen kann.
Während der Diskussionen tauschten die Gewerkschaftsvertreter auch ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Leitung der Bauunternehmen, mit staatlichen Einrichtungen, die für die Organisation der Euro 2012 verantwortlich sind, sowie mit interessierten NGOs aus.
Den Schwerpunkt der Diskussionen bildete die Frage, wie die Gewerkschaften die Einhaltung der Standards im Bereich Arbeitsschutz kontrollieren und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen befördern können. Des Weiteren wurde diskutiert, inwieweit die EURO 2012 eine günstige Gelegenheit für die Gründung neuer Gewerkschaften darstellt
Dank der engagierten Beteiligung der Europäischen Föderation der Bau- und Holzarbeiter konnte das Projekt EURO 2012: Kampagne für Gute Arbeit die Unterstützung der UEFA bekommen.


