IWF-Kredite: Die Sicht der Gewerkschaften auf Chancen und Herausforderungen für die Ukraine
Das Regionalbuero der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierte gemeinsam mit dem internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) am 29.10.2009 ein Rundtischgespraech zu dem Thema „IWF-Kredite: Die Sicht der Gewerkschaften auf Chancen und Herausforderungen für die Ukraine”. Am Treffen nahmen Vertreter ukrainischer Gewerkschaften, des Rates fuer Dreiseitigen Sozialoekonomischen Dialog sowie auch Vertreter der Arbeitgeberverbaende teil.
Die Ansichten des IGB wurden von Peter Bakwis, Leiter des IGB-Büros in Washington vorgestellt. Dieser kritisiert, dass der IWF bei der Aushandlung der Kreditkonditionen zu wenig deren sozialen Folgen beachte. Der Vertreter des IWFs sowie ein Vertreter des Regionalbueros der Weltbank in der Ukraine stellten wiederum die Positionen der beiden Finanzinstitutionen zu den Krediten sowie zur wirtschaftlichen Lage dar. Daraufhin folgten Diskussionen mit den jeweiligen Vertretern, welche ihrerseits Bereitschaft zeigten, in Zukunft staerker mit den ukrainischen Gewerkschaften zu kooperieren. Diese diskutierten untereinander, welche Moeglichkeiten fuer sie bestehen, in Zukunft staerker auf die Kreditverhandlungen Einfluss zunehmen.


