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Besuch von Frau Dr. Kofler MdB in der Ukraine

Während ihres zweiten Besuchs in der Ukraine als Gast der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kiew führte Frau Dr. Kofler wichtige Gespräche mit den alten und neunen Freunden und Kollegen aus der Werchowna Rada, Regierung, Vertretungen der deutschen Organisationen und der Botschaft sowie der Bürgergesellschaft. Die Abgeordnete traf sich unter anderem mit dem Ersten Stellvertretenden Außenminister der Ukraine Dr. Volodymyr Ogryzko, der Stellvertretenden Ministerin für Arbeit und Sozialpolitik der Ukraine Natalia Ivanova sowie mit Politikerinnen und Politikern verschiedener ukrainischer Parteien.

Einer der Schwerpunkte ihres Aufenthaltes in Kiew waren Gespräche mit der ukrainischen Jugend.

So nahm Frau Dr. Kofler an einer Debatte des Kiewer Klubs junger Politiker teil: „Stärkung der Rolle der Jugendlichen in der Politik: Deutsche Erfahrungen für die Ukraine“. Der Klub ist eine gemeinsame Initiative der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Zentrums für politische Bildung (Kiew)

Frau Dr. Kofler erläutete ihre positiven Erfahrungen mit dem erfolgreichen Austauschprogramm des Deutschen Bundestages mit ukrainischer Jugend, dem Internationalen ParlamentsStipendium (IPS). „Ich sehe das IPS als eine langfristige Investition in die Festigung demokratischer Werte sowie in die Förderung kultureller Vielfalt und friedlichen Zusammenlebens in Europa.

 

Um dies zu fördern bin ich der Überzeugung, dass nicht nur jungen Menschen aus der Ukraine nach Deutschland kommen sollen, sondern auch Deutsche in die Ukraine“, so die Frau Abgeordnete.

Im Rahmen ihres Besuchs in Charkiv beteiligte sich die Abgeordnete am Seminar "Wege zur Lösung der Gleichstellungsprobleme: Deutsch-Ukrainische Erfahrungen", das die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Charkiver Frauenorganisation "KRONA" veranstaltete.

"Die pluralen Lebensmuster von Frauen und Männern machen es nicht einfach, partnerschaftliche Lebensmodelle politisch zu stützen.
Das seit 2007 geltende Elterngeld soll in Form einer einkommensabhängigen Lohnersatzzahlung desjenigen Elternteils, der für die Betreuung des Kindes zu Hause bleibt, mehr partnerschaftliche Arbeitsteilung in der Familie ermöglichen", betonte Frau Dr. Kofler. Sie wies ferner darauf hin, dass für die Gleichstellungspolitik von zentraler Bedeutung die Vereinbarungen zwischen den EU-Staaten waren und sind.

Von besonderer strategischer Relevanz war in den letzten Jahren die 1996 in Amsterdam getroffene Vereinbarung zum Gender Mainstreaming. Sie verpflichtet alle Akteurinnen bzw. Akteure im politisch-administrativen System, ihre eigenen Programme, Regelungen und Entscheidungen daraufhin zu überprüfen, ob sie (etwa indirekt) ein Geschlecht benachteiligen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird gemeinsam mit Frau Dr. Kofler und ukrainischen Partnern die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit weiter ausbauen.