
Am 27.- 28. Mai 2005 wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Ukrainischen Forum e. V. und unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig die V. Deutsch-ukrainische NGO-Konferenz
„Nach der Orangenen Revolution - Verbesserte Perspektiven für zivilgesellschaftliche Organisationen?“ durchgeführt. Im Zentrum der Diskussion der über 140 Teilnehmer der Veranstaltung standen folgende Fragen:
- Zeichnet sich mit der neuen ukrainischen Administration eine Verbesserung der Beziehungen zwischen deutschen und ukrainischen zivilgesellschaftlichen Organisationen?
- In welchen Bereichen sollte das zivilgesellschaftliche Engagement ausgebaut werden?
- Wege zur Verbesserung der Qualität des deutsch-ukrainischen zivilgesellschaftlichen Engagements.
Zur weiteren Stärkung der deutsch-ukrainischen NGO-Arbeit hielten die Teilnehmer unter anderem folgende Schritte für erforderlich:
- Einbeziehung der NGO-Vertreter in parlamentarische Anhörungen;
- Gründung eines deutsch-ukrainischen NGO-Dachverbandes (ein entsprechendes Projekt „Deutsch-Ukrainisches Netzwerk (DUN)“ wurde im Rahmen der Konferenz vorgestellt);
- Heranziehung von mehr Jugendlichen zum zivilgesellschaftlichen Engagement;
- Verbesserte Öffentlichkeitsarbeit der deutschen und ukrainischen NGOs;
- Vernetzung der deutschen Akteure, ggf. in nicht institutionalisierter Form (z. B. Runder Tisch Ukraine).
Zum Abschluss der Konferenz wurde das Ergänzungsband der Friedrich-Ebert-Stiftung „Deutsch-ukrainische private Initiativen“ vorgestellt und den Teilnehmern überreicht.



