Friedrich-Ebert-Stiftung
Regionalbüro Ukraine & Belarus
01004 Ukraine
Kiev, Puschkinska 34
Tel.: +38 (044) 234 0038
Fax: +38 (044) 451 4031
E-mail: mail[at]fes.kiev.ua
Finden Sie uns auf

Neuigkeiten


Neue Impulse für die Östliche Partnerschaft >>


Diktatur in Weißrussland ist unerträglich für Europa >>


Mitbestimmungsrechte der Jugend >>


Jugend und Beschäftigung: ukrainische Gewerkschaftsjugend entwickelt Problemlösungen >>


Besuch Dr.Bärbel Kofler in Odessa >>


Ukrainische Werbebranche verabschiedet Kodex zur Verhinderung von Frauendiskriminierung in der Werbung >>


Anpassung an den Klimawandel: deutsche Erfahrung >>


Aktuelle Publikationen

 Ukraine after 20 Years of Independence: Models of Development, Narratives of National Identity, and Crisis of Legitimacy of Power / Korostelina K. >>


 Das Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union (DCFTA). Potential für Reformen der ukrainischen Gesellschaft und Modernisierung der ukrainischen Wirtschaft/ Ina Kirsch van de Water >>


 Orange Revolution in Ukraine: Inspiration of Disillusionment?/ Karina Korostelina >>

Dialogue on Globalization

www.fes-globalization.org

400010 image
V. Deutsch-ukrainische NGO-Konferenz: „Nach der Orangenen Revolution -Verbesserte Perspektiven für zivilgesellschaftliche Organisationen?“

Am 27.- 28. Mai 2005 wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Ukrainischen Forum e. V. und unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig die V. Deutsch-ukrainische NGO-Konferenz

„Nach der Orangenen Revolution - Verbesserte Perspektiven für zivilgesellschaftliche Organisationen?“ durchgeführt. Im Zentrum der Diskussion der über 140 Teilnehmer der Veranstaltung standen folgende Fragen:

- Zeichnet sich mit der neuen ukrainischen Administration eine Verbesserung der Beziehungen zwischen deutschen und ukrainischen zivilgesellschaftlichen Organisationen?
- In welchen Bereichen sollte das zivilgesellschaftliche Engagement ausgebaut werden?
- Wege zur Verbesserung der Qualität des deutsch-ukrainischen zivilgesellschaftlichen Engagements.

Zur weiteren Stärkung der deutsch-ukrainischen NGO-Arbeit hielten die Teilnehmer unter anderem folgende Schritte für erforderlich:

- Einbeziehung der NGO-Vertreter in parlamentarische Anhörungen;
- Gründung eines deutsch-ukrainischen NGO-Dachverbandes (ein entsprechendes Projekt „Deutsch-Ukrainisches Netzwerk (DUN)“ wurde im Rahmen der Konferenz vorgestellt);
- Heranziehung von mehr Jugendlichen zum zivilgesellschaftlichen Engagement;
- Verbesserte Öffentlichkeitsarbeit der deutschen und ukrainischen NGOs;
- Vernetzung der deutschen Akteure, ggf. in nicht institutionalisierter Form (z. B. Runder Tisch Ukraine).

Zum Abschluss der Konferenz wurde das Ergänzungsband der Friedrich-Ebert-Stiftung „Deutsch-ukrainische private Initiativen“ vorgestellt und den Teilnehmern überreicht.