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Internationale Konferenz: "Das Migrationsphänomen der Ukraine im erweiterten Europa" Kiew , 26.-27. September 2003

 

Diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Frieden, Konversion und Außenpolitik der Ukraine und dem Staatskomitee für Nationalitäten und Migration durchgeführt. An der Konferenz haben Vertreter der zuständigen Ausschüsse des ukrainischen Parlaments, Ministerien und weiterer Staatsorgane, Wissenschaftler, Vertreter der internationalen Organisationen und Botschaften, ausländische Experten sowie Massenmedien teilgenommen.

Im Zentrum der Diskussion standen folgende Fragen:

- Soziale Situation in der Ukraine als einer der Gründe der illegalen Migration ins Ausland
- Zwangsmigration (Menschenhandel) und Wege zu ihrer Bekämpfung
- Situation von Arbeitsmigranten (auch illegalen) im Ausland
- Ukraine als Transit- und Zielland für illegale Migranten
- Gemeinsame europäische Migrationspolitik in der Zukunft

 

Gennadij Udovenko, Vorsitzender des Parlamentsauschusses für Menschenrechte, Nationalminderheiten und internationale Beziehungen:

„Die Themenpunkte der Konferenz sind besonders im Kontext der zukünftigen EU-Erweiterung von großer Bedeutung“

Dr. Oleksiy Poznyak, Institut der Demographie- und Sozialforschungen der nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine:

„Das Wirtschaftswachstum, das in der Ukraine im Jahre 2000 begonnen hat, hat bisher weder zur realen Verbesserung der Lebensbedingungen der breiten Bevölkerungsmassen noch zur Erhöhung des Bedarfs an Arbeitsplätzen geführt.“

Oleksandr Homra, Nationales Institut für Probleme der internationalen Sicherheit:

„Die Erfahrung zeigt, dass die groß angelegten Maßnahmen der staatlichen Beschäftigungsämter zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen praktisch keinen spürbaren Effekt haben. Die Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt kann nur durch eine erhebliche Erhöhung der Wirtschaftsinvestitionen erreicht werden. Der Ausweg ist die Schaffung eines attraktiven Investitionsklimas, was den Zufluss von Auslandsinvestitionen fördern würde.“

Inna Prybytkova, Institut für Soziologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine:

„Die Arbeitsmigration ins Ausland ist für viele Ukrainer zu einem der effektivsten Überlebungsmethoden geworden. Zum Anfang des Jahres 2003 haben 10,2 % ukrainischer Familien die Erfahrung der Auslandsarbeit bekommen.“

Jose Leitao, Vertreter der Regierung von Portugal a. D.:

„The image of Ukrainian immigrants is, in general, very positive.“

„The agreement with Ukraine respects the lines defined by the Portuguese Constitution regarding the rights of foreigners. Consequently it states that Ukrainian workers in Portugal have the same conditions regarding remuneration and work as national workers, in accordance with the law, the collective labour agreement and the custom and usage, as well as social security benefits established by law.“

Felicita Medved, Zentrum für Forschung der internationalen Migration und ethnischer Beziehungen der Universität Stockholm:

„The Commission recognises that „there is a growing recognition that the „zero“ immigration policies of the past 30 years are no longer appropriate for both demographic and economic reasons.”

„Any European immigration policy must take place within the framework which protects the rights of Migrants, meaning that a Community immigration policy should adopt a right based level“