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Mitte März organisierte die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Ukraine eine Seminarreihe zum Thema «Atypische Beschäftigung und Strategien der Gewerkschaften»

Die Veranstaltungen fanden vom 11. bis 17. März 2011 in Krywzj Rih, Kharkiw und Kiew in Kooperation mit der Eisenbahnergewerkschaft, die Konföderation der Freien Gewerkschaften, sowie Rüstungs- und Baugewerkschaften statt.

Die Teilnehmer analysierten die Entwicklung der atypischen Beschäftigungsformen in ihren Bereichen und deren Folgen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Darunter wurden niedriger Lohn, beschränkte Kontrolle der Arbeitsbedingungen, mangelhafter Schutz vor schädlichen Auswirkungen am Arbeitsplatz und unzureichende Möglichkeiten für Karriereaufbau und Weiterbildung genannt. Die Gewerkschafter entwarfen Strategien zum weiteren Umgang mit den zunehmenden Formen atypischer Beschäftigung und verständigten sich auf eine stärkere Zusammenarbeit zur Stärkung der Mitbestimmung und der eigenen Gestaltungsfähigkeit angesichts der wachsenden Herausforderungen.