Anpassung an den Klimawandel: deutsche Erfahrungen
Die ukrainische Gesellschaft und Wirtschaft spüren bereits heute die negativen Auswirkungen des Klimawandels, einschließlich der erhöhten Häufigkeit und Intensität von Hitzen und Dürren, Stürmen, Überschwemmungen und anderer Naturkatastrophen. Man prognostiziert, dass solche Probleme zunehmen. Das kann stärker Leben und Gesundheit der Menschen, Landwirtschaft und andere Wirtschaftssektoren, sowie auch die Vitalität von Ökosystemen beeinflussen. Die Ukraine soll also eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel entwickeln und Prioritäten setzen, um mögliche Schäden zu verringern und mögliche Chancen zu nutzen.
In der Ukraine begann die Erarbeitung des „Nationalen Aktionsplanes zur Anpassung“ erst kürzlich begonnen. Deswegen sind internationale Erfahrungen in der Erstellung und Umsetzung solcher Konzepte sehr wertvoll.
Aus diesen Gründen organisierte die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Ukraine von 11. bis zum 15. Juli 2011 eine Reise von ukrainischen Experten verschiedener Behörden, die an der Bildung der ukrainischen Politik zu Fragen der Anpassung an Klimaänderungen beteiligt sind, nach Deutschland, um die deutschen Erfahrungen auf diesem Gebiet auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zu recherchieren.
Die Teilnehmer der Informationsreise zum Thema "Bildung der ukrainischen Politik der Anpassung an den Klimawandel: deutsche Erfahrungen" hatten die Gelegenheit, sich mit Vertretern der zuständigen deutschen Bundesbehörden, Forschungsinstitutionen, Nichtregierungsorganisationen, Selbstverwaltungsorgane und internationalen Organisationen zu treffen und sich mit der deutschen Strategie, mit Koordinierungsstellen auf verschiedenen Ebenen und zwischen verschiedenen Abteilungen, mit verschiedenen aktuellen deutschen Forschungsprogrammen zu Fragen des Einflusses des Klimawandels auf die Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt bekannt zu machen. Von großem Interesse waren auch die Maßnahmen in Deutschland, die auf regionaler und lokaler Ebene auf die Reduktion von negativen Auswirkungen des Klimawandels gerichtet sind.
Die beiden Parteien des ukrainisch-deutschen Dialogs äußerten Hoffnung auf die weitere Zusammenarbeit in der Zukunft.


