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Vom 28. November bis 2. Dezember fand ein Incoming belarussischer Nachwuchstalente zum Thema Jugendpolitik und Jugendbeteiligung in Berlin statt. Die Gruppe setzte sich aus aktiven Teilnehmer/-innen des „Politischen Jugendklubs“ zusammen.

Im Laufe des Aufenthalts wurde die Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin besucht, wo die Ziele, Aufbau, sowie die Tätigkeitsbereiche, Formen und Inhalte in der Arbeit und die Finanzierung der Organisation geschildert wurden. Kurz und treffend wurden auch Basics zum Thema Partizipation vermittelt: Was ist Partizipation überhaupt, was muss beachtet werden, um Ideen erfolgreich umzusetzen und welche Methoden sind dabei am effizientesten? Die Teilnehmer/-innen lernten  sachbezogene Inhalte nicht nur kennen, sondern hatten Gelegenheit, diese kritisch zu verarbeiten und zu reflektieren und sich persönlich und in der Gruppe mit ihnen auseinanderzusetzen.

Auf der fünftägigen Reise wurde den Teilnehmenden auch die Chance gegeben, Land und Leute kennen zu lernen, insbesondere Vertreter/innen von aktiven jugendpolitischen Initiativen unterschiedlicher Organisationen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene. Sie boten den jungen Menschen unter anderem einen Überblick über die Vielfalt von Projekten und Trägern, die in der Jugendarbeit innerhalb und außerhalb des Landes maßgeblich mitgestalten. Es fand ein reger Informationsaustausch über Belarus mit der Bundestagabgeordneten Uta Zapf  und Thomas Vaupel, Referent für Belarus beim Parteivorstand der SPD statt. Die belarussische Delegation diskutierte mit Daniel Wucherpfennig, dem Vorsitzenden der DGB-Jugend, über Fragen der Mitbestimmung in Betrieb, Schule, Hochschule. In Frankfurt/Oder wurde studentische Mitbestimmung von den Mitgliedern des Studentenparlamentes an der Europa-Universität Viadrina vorgestellt. Sie wurde auch in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung empfangen, wo Sandra Hildebrandt über Jugendbeteiligungsprojekte des Landes Berlin berichtete.

Auf dem Programm standen auch Führungen durch den Deutschen Bundestag, das Willy-Brandt-Haus und eine politische Stadtrundfahrt durch Berlin.

Die Teilnehmer/-innen haben neue Beziehungen zu Deutschland aufgebaut und sich mit seiner kulturellen Identität auseinandergesetzt. Internationale Begegnungen und grenzüberschreitende Projekte solcher Art können auch dazu beitragen, Vorurteile zu überwinden und die Interdependenzen in einer immer stärker zusammenwachsenden Welt nachzuvollziehen.